Besuch des Planetariums und der Weltraumabteilung im Verkehrshaus Luzern
Ein Gemeinschaftsausflug der 2. und 4. Klasse

Seit den Sommerferien haben sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Weltraum und den Planeten beschäftigt. Das Thema wird von allen Lehrpersonen der Terra Nova mit den Klassen intensiv fächerübergreifend beleuchtet und bearbeitet. Die Kinder haben einen grossen Rucksack mit neuem Wissen und spannenden Erfahrungen gefüllt.

Um den Schüler/-innen noch weitere Aspekte aufzuzeigen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihr neuerworbenes Wissen bildhaftzu überprüfen, machten wir einen Ausflug in die Weltraumabteilung des Verkehrshauses Luzern.

Am 6. November war es endlich soweit. Mit Zug und Bus reisten wir nach Luzern.

Im Planetarium, dem modernsten Grossplanetarium der Schweiz, sanken wir tief in die Polstersessel und bestaunten den Nachthimmel an der enormen Kuppel. Wie von einer Raumsonde aus erkundeten wir die fantastischen Landschaften von Mars und Jupiter, glitten über die Ringe des Saturns und erfuhren Neues über unser Sonnensystems. Wir schlüpften dabei in die Rollen der künftigen Raumfahrer/-innen und suchten nach ausserirdischem Leben.

In einer Führung zum Thema Space wurde gezeigt, welche Menschen und Objekte bereits im Weltall waren. Ein riesiger Fundus an Fotos, Kleidern und Modellen in Originalgrössen von Satelliten und vom Mars-Mobil zeigten die Meilensteine in der Geschichte der Raumfahrt. Originalobjekte des ersten und bisher einzigen Schweizer Astronauten, Claude Nicollier, beeindruckten sehr.

Das Beste aber war, dass wir die Orientierungslosigkeit im All ausprobieren konnten. Im «Space Transformer», einem begehbaren, sich drehenden Würfel, erlebten wir ein ungewöhnliches Gefühl der Orientierungslosigkeit: Wo ist oben, wo ist unten? Man fühlte sich wie im All.

Wieder auf dem Boden bzw. im Schulzimmer angekommen, liessen wir den Tag nochmals Revue passieren. Der Besuch im Planetarium war einfach genial!!

Hier auch ein paar Eindrücke von den Reflektionsarbeiten der 4. Klasse.

J. Gilbert, R. Millhäusler, H. Grupp